Fragen und Antworten an Referierende

 Fragen und Antworten an Referierende

Nachfolgend die Fragen aus dem Publikum während des Events mit den Antworten der Referierenden. 

Isabel Steinhoff - Wie digitalisiere ich eine Kuh?

FrageAntwort
Was sind bei den Erfolgsfaktoren die typischen Stolpersteine?Es gibt mehrere Fallen, in die man Tappen kann
* Man investiert zu wenig Zeit in die Analyse der Trends - denn es gibt viele: Mega-, Technologie-, Konsum-, Branchen-, und Geschäftsmodell-Trends. Dann kann abschreckend wirken, ist aber wichtig.
* Man bindet kein diverses Team ein. Perspektivenvielfalt bringt nachweislich bessere Ideen!
* Man holt sich keine Hilfe von erfahrenen Prozessbegleitern, wenn man sich unsicher fühlt und sitzt das Thema lieber aus (ganz schlechte Idee!)
* Man übt nicht und erwartet, dass die erste Idee gleich die beste ist.
Sollen wir jetzt nur noch in das neue Business investieren? Was ist mit dem bestehenden Business?Ganz zentraler Punkt! Wir müssen auch das bestehende Business digitalisieren und damit Investitionsvolumen für das Experimentieren mit neuen Geschäftsmodellen schaffen.
Und das können wir eben toll über den Kosten-/Effizienzhebel oder über zusätzliche Umsätze aus verbesserten Produkten oder neuen Märkten.
Man spricht dabei oft von "Ambidextrie", also Beidhändigkeit: im Stammgeschäft abschöpfen und im neuen innovieren, ausprobieren, ...

Martin Tobler - HGC auf dem Digitaliserungsweg

FrageAntwort
Was war der Auslöser, sich diesem riesigen Digitalisierungvorhaben stellen zu wollen? Kundenbedürfnisse – Business Need.
Habt ihr im Webshop eine Mindestbestellmenge? Wenn ja ist sie gleich hoch wie offline? Keine Mindestbestellmenge.
Was meinst du, was habt ihr anders gemacht als die Branche? Was war die magische Zutat, damit es funktionierte?Ich glaube nicht, dass wir viel anderes gemacht haben als andere starke Player in diesem Bereich. Wir sind ambitioniert und arbeiten fleissig mit dem Ziel, den besten Webshop der Branche zu haben.
Wie viele Angestellte arbeiten fix für SEO Optimierungen?Eine Person
Was war dein persönliches Highlight und Lowlight?Die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen und zu sehen, wie sie an der Aufgabe wachsen. Kein Lowlight.
Wie hoch ist der Anteil/ Unsatz des Onlineshops? Noch zu tief, aber stark wachsend.
Wie viele % der Kunden kaufen online ein?Noch zu wenige, aber stark wachsend.
Wie viel vom Webshop kommt "ab Stange" und wie viel musste dazu implementiert werden und wie aufwändig war das?Keine Ahnung.
Wo war im Webshop-Projekt am meisten Komolexität, welche ihr anfangsweise unterschätzt habt?Die dezentrale Lagerhaltung und die damit verbundene unterschiedliche Verfügbarkeit der Produkte.
Welche Abteilung ist für das ecommerce verantwortlich und wem „rapportiert“ diese Abteilung?Digital Office, es rapportiert an den COO.
Kann der Stapler mittels Roboter ersetzt werden?Nein.
Was macht HGC besser als die Mitbewerber im Bereich Digitalisierung Vieles
Für was steht cubotoo?Cube = Würfel / Too(l) = Werkzeug
Warum hat man für den Marktplatz nicht Mercateo/Ariba etc. genommen?K.A.
Wie finanziert sich cubotoo?Mit eigenen Mitteln.
Wieviel steckt ihr in das Produkdatenmanagement?Bei uns arbeiten rund dreissig Leute im Category Management.
Zum Webshop: Wie sind eure systeme verbunden? Wie sieht eure schnittstellen systemlandschaft aus?K.A.

Valentin Jungi - Unternehmenskultur und Digitaliserung

FrageAntwort
Wie sollten sich deiner Meinung nach Anreiz-/Vergütungsmodelle für den Aussendienst verändern?






Ein Aussendienstmitarbeiter:in, könnte etwas differenzierter gemessen werden. Beispielsweise wäre es interessant, die durch den Kunden regelmässig bestellten Artikel als «Standardware» zu definieren. Diese Umsätze dürfen nicht sinken. Der Aussendienstmitarbeiter würde bei einer Erhöhung mitverdienen. Noch mehr mitverdienen würde er/sie jedoch, sofern der Umsatz durch neue oder Spezialartikel steigt. Dieser zweite Teil könnte besonders vergütet werden, um Zusatzverkäufe zu fördern. Zusatzverkäufe sollte der Hauptfokus sein, sofern ein Kunde hauptsächlich über einen Webshop bestellt. Die Standardware kann der Kunde oft selbst bestellen und benötigt dafür keinen Aussendienst Mitarbeiter:in.

Ebenfalls wäre ein anreizorientiertes System interessant, falls ein Sales einen Kunden digitalisiert. Bei jedem Kunde, der eine hohe Fehlerquelle vorweist oder hohen manuellen Aufwand, ausgelöst durch Medien wie Fax oder E-Mail verursacht, könnte es einen Bonus geben, sofern dieser neu regelmässig über den Webshop / eine Plattform bestellt.
Ist KI ebenfalls mit eingebunden? Wenn Bestand=1 Stk wird automatisch Bestellung ausgelöst. Mittels Eingebauter Waage im RegalKI ist ein weiter Begriff. Die digitale Plattform HOGASHOP, wie auch die meisten digitalen Plattformen, kennen eine automatische Bestellauslösung, welche von einem Lagerbestand abhängig ist. Lagerbestände können im Sekunden Takt übermittelt werden und können auch durch Waagen kontrolliert werden.
KI, bzw. datenbasierte Modelle sind bei digitaler Plattform hochinteressant, wenn es darum geht dem Lieferanten wertvolle Insights zu geben, die er/sie sonst nicht hätte. Beispielsweise kann dies einen genauen Forecast sein, der dabei unterstützt, die Vorbestellfristen bei den eigenen Produzenten viel genauer einzuhalten oder zu planen.
Dies könnte bei einem Käufer wiederum intelligente Bestellvorschläge, basierend auf einem Verhaltensmuster oder basierend auf dem Trend der Kategorie in welcher sich der Käufer:in bewegt, sein. HOGASHOP ist keinen offenen Marktplatz und liefert solche datenbasierte Insights hauptsächlich dem Lieferanten, welche die Lösung finanziert.
Wie bringe ich die Außendienstmitarbeiter dazu digitale Berater zu werden
Ist KI ebenfalls mit eingebunden? Wenn Bestand=1 Stk wird automatisch Bestellung ausgelöst. Mittels Eingebauter Waage im Regal
Dies ist die Kernfrage. Aussendienstmitarbeiter:innen, welche zu digitalen Berater werden, sind die erste Ansprechperson, wenn es um den Ausbau des (digitalen) Sortiments geht.
Aussendienstmitarbeiter:innen müssen demnach zum einen regelmässig geschult werden. Zum anderen muss ein Verständnis aufgebaut werden, wie ein Kunde der über eine digitale Plattform (ohne eigene «Marketing touchpoints») bestellt, bedient werden soll. Dies kann durch ein anreizorientiertes System gefördert werden.
Welches waren die ersten Widerstände der Aussendienstler*innen, als sie erfuhren, wohin die Reise geht, welche die Vision ist?Das zwischen dem Kunden und der Aussendienstler:innen ein weiteres Element (der Webshop oder die Plattform) platziert wurde, verunsicherte viele. «Der Kundenkontakt geht verloren», war eine der ersten Ängste. Diese Bedenken müssen nicht bloss mit einer Plattform geweckt werden, sondern können bereits durch einen firmeninternen Webshop ausgelöst werden. Es empfiehlt sich deshalb den Mitarbeiter:innen vorzeitig aufzuzeigen, dass ein digitales Medium wie einen Webshop dazu dient, Zusatzverkäufe zu stärken, Fehlerquellen zu reduzieren und eine langfristige Kundenbindung durch Massnahmen wie «Barcodes im Keller» zu erzeugen.
Es geht um die Kunden, nicht um das Tool! Langfristige Treue mit Kunden benötigt im B2B Bereich Unterhaltsarbeiten – durch Kundenbetreuer:innen die regelmässig einen Mehrwert bieten als Experten ihres Fachbereiches. Bestellen diese Kunden jedoch strukturiert, profitiert dieser wie auch das eigene Unternehmen davon.
Gibt es auch die Möglichkeit bestehende Onlineshops der Händler mit der Plattform zu verknüpfen?Es kommt auf die Richtung des Datenflusses an. Beides ist möglich.

Szenario «Daten von Webshop nach Plattform»: Onlineshops werden aller meistens durch eine Schnittstelle in das eigene ERP mit Daten versorgt. Würde HOGASHOP (wird kontinuierlich weiterentwickelt mit Updates alle 2 Wochen) von einem Webshop mit Daten versorgt werden (was technisch möglich wäre), wäre das Risiko vorhanden, dass der Webshop irgendwann alt ist und damit gleich zwei Medien nicht mehr funktionieren. Aus diesem Grund kennen wir bislang hauptsächlich direkte Anbindungen in das ERP..

Szenario: «Daten von Plattform nach Webshop»: Die Grundsätzliche Frage ist, welches System die Datenhoheit hat. Wir kennen Szenarien, wo Produktdaten eines Lieferanten, aus verschiedenen Systemen in HOGASHOP zusammenfliessen und damit das Gesamtsortiment in HOGASHOP die höchste Datenqualität vorweist. Diese Daten exportieren wir in den Webshop oder sonstige Systeme des entsprechenden Lieferanten. Sein Webshop wird demnach von HOGASHOP gefüttert. Daten aus dem ERP aber auch aus der GS1 Trustbox usw. werden in HOGASHOP zusammengeführt.
Ist der Hogashop ein eigener Umsatzkanal oder werden die Umsätze den Aussendienst Mitarbeiter angerechnet?n den meisten Fällen ist HOGASHOP nur ein Werkzeug für den Aussendienst Mitarbeiter:in. In wenigen Fällen wird HOGASHOP als «unabhängiger Kanal» dezidiert betrachtet. Vor letzterem warne ich gerne: In B2B funktioniert kein Webshop ohne die regelmässige Betreuung des Kunden durch Menschen. Verkauf ist oft «people business» und digitale Werkzeuge sind Werkzeuge, die eingesetzt werden wollen – keine Wundermittel.
Wem gehören die Kundendaten beim Hogashop?Dem Lieferanten welcher die Daten auch selbst pflegt.
Braucht es finanzielle Anreize (Rabatt) um Kunden von der digitalen Bestellung zu überzeugen?Vor einigen Jahren beobachtete ich sehr viele Lieferanten die im Rückvergütungssystem einen «Webshop Rabatt» einbauten. Mittlerweile höre ich oft, wie das Überzeugen von digitalem Bestellen kein finanzieller Anreiz mehr benötigt. Es benötigt eher ein gutes Tool (Webshop, Plattform etc.). Dies ist bei komplexen Produkten im B2B Bereich schwierig als es im ersten Moment erscheinen mag. Bei einem schlecht bedienbaren Tool sind finanzielle Anreize oft zeitlich limitiert. Kunden wechseln das System irgendwann oder springen komplett ab. Ein digitales System, welches von Kunden bedient wird, ist NIE «fertig». Es verlangt nach kontinuierlichen (hohen) Investitionen für dessen Weiterentwicklung. Zum einen aufgrund technologischen Fortschrittes, zum anderen aufgrund sich verändernden Ansprüchen, wichtiger Kunden oder neuen Zielgruppen.

Beda Viviani - Die (digitale) Zukunft des Güterverkehrs

FrageAntwort
Wieso nicht zweistöckige Autobahnen statt Tunnels?Das Autobahnnetz wurde politisch geplant. Wir wollen eine unternehmerische Planungsmethodik und zudem ein System, das nur für Logistikbelange designt ist. Deshalb ist die ideale Streckenführung anders als das bestehende Autobahnnetz.
Wieso glaubt einer der grössten Logistiker der Schweizer als Aktionär ausgestiegen? Glaubt er nicht an diese Idee?Vielleicht glaubt er auch immer mehr daran und möchte sich klar von einem neuen Branchennachbarn abgrenzen?
In den USA gibt es doch ähnliche Lösungen, warum können die das?Aus unserer Sicht entsprechen die dortigen Lösungen nur in Teilen dem CST-Systemdesign. CST ist low-cost, low-tech und nur für den Gütertransport (keine Personen).
Wie finanziert ihr euch heute?Equity von privaten Investor:innen sowie Umsätze aus dem operativen Geschäft. Debt wird erst mit der Bautätigkeit relevant.
Die Logistik ist eines der teuersten Elemente der Wertschöfungskette. Untertagbau ist vielfach teurer als Strassen. Wie kann dies profitabel betrieben werden?Dutzende Machbarkeitsstudien, Due Diligences von Investoren sowie von unabhängigen Dritten in Studien zusammengezogene internationale Branchenbenchmarks und -indikatoren validieren mittlerweile, dass es möglich ist. CST hat mit einer automatisierten Transportkette zwar eine teurere Infrastruktur, aber wegen dem geringen Personalaufwand schlankere Betriebskosten.
Wie schwierig ist es, ein solches Projekt zu führen und umzusetzen, wenn kein Referenzprojekt da ist?Sagen wir es so: es ist das schwierigste und spannendste Projekt, an dem ich je mitgewirkt habe. Die Referenz ist immer die Kund:innen-Front. Wir bauen keinen Tunnel, wir lösen Probleme für Menschen.
Müsste das Projekt nicht von Anfang an internationaler sein? Zum Beispiel direkt zu einem grossen Hafen am Meer?CST fokussiert sich bewusst auf den Schweizer Markt weil hier die topografischen, verkehrsplanerischen und marktseitigen Voraussetzungen passen, die wir so in keinem anderen europäischen Land kennen.
Wie geschieht die Feinverteilung bei Warenankunft im Tunnel? Gibt es nur eine Abholstelle / Bahnhof? oder mehrere Abholstellen um den Verkehr zu verteilen?CST ist ein Gesamtlogistik-System von ersten bis zu m letzten Meter. Aus diesem Grund investieren wir auf in Paketübergabestationen wie zB die salubox.ch, da CST ein Kundenproblem lösen will und damit zur Lebensqualität in urbanen Räumen beitragen möchte. Es wird sogenannte City-Hubs geben, mehr Infos finden Sie auf www.cst.ch
Könnten die Waren direkt via Warenlift der Produzenten / Distributoren in den Tunnel spediert werden? Ja, das wäre sogar der logistische Idealfall. Allerdings wäre ein solches System nicht wirtschaftlich. Unser Job ist es, in der Systemarchitektur ein Optimum zwischen Machbarkeit, Finanzierbarkeit und Performance (Service Level) zu treffen.

Nina Habicht - Digitalassistenten, Voicebots & Conversational AI

FrageAntwort
Welche Kanäle für Anfragen verwendest du selber am meisten/liebsten?- WhatsApp
- Voice Messages
- Chatbots
- Phonebots für support + Phone
- Search
- Ticketingsysteme
Gibt es trotzdem Bereiche, wo es keinen Sinn macht in Conversational AI zu investieren. Verhältnis Kosten/Ertrag?Bei Systemen mit komplexen dynamischen Formularen. Beispiel: ich gebe einen Antrag fur Baubewilligung ein, der sehr viele Abfragen und Konfigurationen benötigt.
Wie soll ich als Unternehmen an dieses Thema herangehen? Immer über den Customer Service oder welche anderen Einsatzmöglichkeiten gäbe es?Um die Business und Use Cases zu erfassen, eignen sich Chatbot Workshops.
Ich kann hierbei behilflich sein und diese mit Unternehmen als Facilitator durchführen.

Sie beinhalten 1/2 Tag mit Vorarbeit & Nacharbeit. Meine Kundinnen erhalten ein Konzept, in dem steht, was sinnvolle Cases, Technologien und mögliche Chatbot Designs sein könnten. Ich schaue, dass die richtigen Stakeholder eingeladen werden und alle den gleichen Wissensstand erhalten.

Bei Interesse melde Dich einfach bei mir:
LINKEDIN: Nina Habicht / 078 874 04 08 / talk@voicetechhub.com

Grundsätzlich:
- Dort, wo es darum geht den Kunden ins Zentrum zu stellen, eignen sich Chatbots.
- Dort, wo Daten strukturiert erfasst werden können oder wo Webseiten zu komplex sind.
- Dort, wo Leads generiert (externe Bots) oder Mitarbeiter unterstützt (interne Bots) werden können

Branchenunabhängig, häufig starten Unternehmen mit informellen Bots (Erklärbots) und wachsen dann zu Transaktionsbots, die Aktionen umsetzen.
Wie weit ist die Entwicklung zum Verständnis von Schweizerdeutsch?Relativ weit. Hier kann ich gerne eine Intro machen.
Wie siehst du das Thema Datenschutz bei öffentlichen Tools wie dem digitalen Concierge? Dort kann der User die Verwertung seiner Stimmdaten schlecht steuern.Datenschutz ist ein wichtiges Thema und muss bei den Chatbots immer dargestellt werden: Einverständnis des Kunden, Zweck der Datennutzung, wo die Daten gespeichert werden und wie der User sie löschen kann. Grundsätzlich DSGVO ist einzuhalten. Bei Voicebots werden biometrische Daten gehandhabt. Dies hat einen Eingriff auf personenbezogene Daten und untersteht höheren Datenschutzstandards. Ab 2024/25 müssen bald auch AI Ethics vorgewiesen werden (bsp. Was macht das System genau (darf keine Blackbox sein)? Wie ist es trainiert? Ist es umwelttechnisch ok, berücksichtigt es diversity etc. Siehe AI Ethics Principles Wikipedia).

Als Unternehmen müssen Sie ein Konzept und eine Policy auf dem Kanal dazu haben, wo ihr Conversational AI System läuft.
Sind hybride Chatbots möglich KI und Human interaction?Ja, sogar häufig der Fall. Wenn KI nicht funktioniert oder zu instabil ist, fällt der Bot auf reine Programmierung (fixe Logik) zurück bis er optimiert wurde.

Im Hintergrund gibt es oft einen Orchestrierungslayer, der programmatisch die Chatbot Komponenten (NLP, Input, Daten APIs) orchestriert. Dieser wird oft programmiert oder kann aus fertigen Plattformen, die es auf dem Markt gibt, gekauft werden.

BOT Intelligenz beinhaltet mehrere Systeme, die zusammen arbeiten:
- Gute User Guidance mit UI Elementen wie Buttons
- KI NLP und Keyword
- Schnittstellen, die Daten für die Generation der Bot- Antwort liefern können.

Dominik Estermann - Digitales Warenlager oder keine Zukunft für Wirtschaftlicheit?

FrageAntwort
Welche Branchen boomen mit 3D Druck, abgesehen von den Beispielen die du gezeigt hast?Medizinaltechnik, Kunststoffindustrie, Raum und Luftfahrt.
Wie werden die 100 Solution Partner gemanaged? Es scheint ja so, dass jeder sehr individuelle Ansprüche hat. Skaliert das?Gemanaged werden diese vom Jellypipe Team. Es skaliert durch viele hoch automatisierte Prozesse wie zum Beispiel das automatische Angebotswesen über einen Online Rechner.
Seid ihr direkte Konkurrenten der Tunnelbauer? Lokal produziert, reduziert ja Transportwege quer durch die Schweiz.Aktuell wohl kaum.
Wie könnt ihr sicherstellen, dass Partner, die ihre Produkte selbst drucken, euren Dienst weiterhin brauchen?Durch eine top Factory mit den modernsten Maschinen womit wir ein unschlagbares Preis/Leistungsverhältnis erzielen.
Thema Kreislaufwirtschaft: in wiefern sind 3D gedruckte Komponenten reziklierbar?Dies hängt sehr stark von den einzelnen Werkstoffen ab. Die Tendenz zeig klar Richtung Kreislaufwirtschaft.
Können in Zukunft auch Lebensmittel gedruckt werden?Dies gibt es bereits wie die Hochschule Rapperswil mit Ihrem Schokoladendrucker beweist.
Gibt es Alternativen zu Plastik? Die gibt es, haben sich aber am Markt noch nicht durchgesetzt
Wie werden Nutzungsrechte sichergestellt, wenn ich meine Pläne an Kunden schicke? Wie stelle ich sicher, dass diese nicht missbraucht werden. Jellypipe hat mit allen Partnern entsprechende Geheimhaltungsvereinbarungen. In naher Zukunft wird es auch die technische Möglichkeit geben, dass Sie Ihrem Kunden ein Modell zustellen können mit einer Zusatzinformation zur Stückzahl. Ihr Kunde kann dann dieses Bauteil nur genauso viele mal drucken wie Sie definiert haben. Im Anschluss ist das File unbrauchbar.

Alexandra Scherrer - B2B-Monitor 2022

FrageAntwort

Wie sieht es denn im Ausland aus mit B2B Mobile Commerce?
Dazu haben wir keine Informationen, unser Monitor hat sich auf den Markt Schweiz fokussiert.
Was sind die verrücktesten Funktionen von B2B Mobile Commerce, die ihr entdeckt habt? (und auch nützlich sind)Spannend zu nennen ist sicher die Voice Commerce Funktion, die u.a. bei Elektro Material im Einsatz ist.

Expertentalk

FrageAntwort
Gibt es schon use cases, welche durch IoT devices unterstützt werden?
Wie wichtig findet die Expertenrunde KI-generierte Individualisierungen wie zb Produktvorschläge?Heiz Bösiger: Ich finde es ein wichtiges Instrument. Es hilft bei der Automatisierung der Prozesse
Welche Tools benützt ihr für die Metadaten storidge?Heinz Bösiger: Meier Tobler verwendet die Lösung von Informatica.